Verein zur Förderung und Betreuung
Körper und Mehrfachbehinderter Südwest e.V.
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Mit Musik und viel Spaß gestalteten Kinder und Betreuer den Abschlussnachmittag der Stadranderholung.

 

 

 

 
Aktuell >>Freizeit-Rastatt-2007

BNN v. 13.08.2007

Erleben von sozialen Beziehungen

Viele Ehrenamtliche ermöglichten ein halbes Dutzend Freizeiten für behinderte Menschen  

 „Der Stellenwert dieser Einrichtung ist nicht hoch genug einzuschätzen", so lobte Bürgermeister Arne Pfirrmann die Initiatoren sowie die vielen ehrenamtlichen Helfer, die es mit ermöglicht haben, daß der Spastiker-Verein auch dieses Jahr wieder ein halbes Dutzend Freizeiten ausrichten konnte. Für zwei davon war am Samstag Abschlussfeier im Rahmen eines Sommerfestes. Dazu waren die Beteiligten in den Schulkindergarten für körper- und mehrfachbehinderte Kinder am Westring gekommen; unter anderem um auch den Sponsoren zu danken, ,,... denn ohne deren Hilfe wären diese Freizeiten nicht finanzierbar", wies die Vorsitzende Beate Kuhlemann (Gernsbach) auf die Probleme des Spastiker­Verein Karlsruhe hin, dessen Einzugsbereich von Bühl bis Bruchsal reicht.

Wahrend vier erwachsene Behinderte Ferientage in Wört (Ostalbkreis) verbringen konnten, war der Rastatter Schulkindergarten Treffpunkt für 29 mehrfach behinderte Kinder. Dessen Leiter Günter Fier betreute die Gruppe zusammen mit 29 ehrenamtlichen Helfern, weil jedes Kind speziell versorgt werden musste. Besonders das Engagement der Stadtteilarbeit Rastatt West wurde bei dem allgemeinen Dankeschön deshalb herausgestellt, weil „erstmals Nichtbehinderte zusammen mit Behinderten fröhliche Urlaubstage verbrachten".
Diese führten unter anderem in den Euro­Park nach Rust. Dass die gesamte Aktion überhaupt ermöglicht wurde, war Sponsoren zu verdanken, an deren Spitze Radio Regenbogen, der Sportclub Wintersdorf (der den Erlös eines Bambiniturniers zur Verfügung stellte) sowie die Gemeinschaft „Soroptimistinnen International Murgtal" standen. Diesen sowie den vielen ungenannten Spendern dankte Josef Held vom Rehabilitationszentrum Südwest, welches für den Schulkindergarten am Westring zuständig ist.
Zu den von Bürgermeister Pfirrmann „sehr beeindruckenden Erkenntnissen" gehörte auch der Reigen der Freizeitkinder im Rahmen des Programmes, bei dem die Freude der im Rollstuhl sitzenden Kinder deutlich spürbar war. Erfreut zeigten sich die Verantwortlichen auch über die Teilnahme einer Gruppe der Stadtteilarbeit West mit Tatjana Franke und Beate Walter-Kalmel an der Spitze. Ein Sonderlob erhielt überdies der Kuppenheimer Winfried Zäpfel, der seit 15 Jahren mit seinem mobilen Ofen die Gäste mit Flammkuchen versorgt.
Ein wichtiges Anliegen war Beate Kuhlemann, Günter Fier und Josef Held darauf zu verweisen, dass ihre Institutionen jederzeit Hilfe geben, wenn jemand Sorgen mit behinderten Angehörigen oder Kindern hat. In solchen Fällen kann man sich an die Frühförderstelle/Familienzentrum Rottererberg, Telefon (0 72 22) 2 92 29, das Rehabilitationszentrum Südwest Telefon (0721) 98 14 10, den Spastiker-Verein Karlsruhe Telefon (0 72 24) 10 26 oder (07 21) 9 81 41 12 sowie an den Schulkindergarten Rastatt Telefon (0 72 22) 3 93 10 wenden.
Und wer helfen möchte, den Kindern auch nächstes Jahr eine Freizeit zu ermöglichen, kann dies mit einer Spende auf das Konto des „Fördervereins des Schulkindergartens" tun: Kontonummer 119 362 bei der Sparkasse Rastatt-Gernsbach.

 

 
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